... oder wie aus einem kleinen Dorf ein beliebtes Ostseebad wird. |
| Jungsteinzeit und Bronzezeit | ![]() |
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| Großsteingräber aus der Jungsteinzeit (z.B. östlich von Grevesmühlen) und Grabhügel aus der Bronzezeit zeugen von der frühen Besiedlung der Gegend rund um Boltenhagen. | ||
| 7. Jahrhundert | |
| Spätestens in dieser Zeit lässt sich der slawische Stamm Obotriten
(auch Wenden, als allgemeine Bezeichnung aller zwischen Elbe und Weichsel
siedelnden Slawen, genannt) in dem fast durchgängig bewaldeten und
von den Germanen weitestgehend verlassenen Gebiet nieder. Neben Jagd und Fischerei betreiben sie auch bescheidenen Ackerbau und Handel und errichteten, meist an schwer zugänglichen Stellen, zahlreiche Burgen. Einer davon, der "Michelenburg" (im heutigen Ort Dorf Mecklenburg, 30 km südlich von Boltenhagen), die Sitz der Fürsten der Obotriten war, verdankt das Land Mecklenburg sogar seinen Namen. |
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| ab 1147 | |||
Heinrich der Löwe, der mächtige Herzog von Sachsen
und Bayern erhält von seinem Vetter, Kaiser Barbarossa, 1147 den Auftrag
zur Eroberung und Christianisierung der »heidnischen« Ostseeregionzwischen
Elbe und Oder.
sachsen wurden so genannte Lokatoren ernannt. Sie stellten Trecks mit Siedlern zusammen, Menschen, die bereit waren ihre Heimat zu verlassen und anderswo ihr Glück zu suchen. Ein solcher Lokator mit Namen "Bolte" soll einen Siedlertreck in den heutigen "Klützer Winkel" geführt haben. Bauern, Handwerker, Kaufleute, Ritter, Mönche und Missionare strömten nun in das Land. Sie legten Sümpfe trocken, rodeten große Waldflächen und führten die Dreifelderwirtschaft ein. Dutzende Klöster, unzählige Dörfer und viele Städte wurden gegründet. Viele Ortsnamen (die sogenannten "-hagen"-Dörfer) haben Ihren Ursprung in den Waldrodungen der neuen Siedler, so auch Boltenhagen. |
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| um 1230 | |
| Vermutliche Gründung des Ortes. Die heutigen Ortsteile Tarnewitz und Redewisch werden 1230 im Ratzeburger Zehntenregister aufgeführt. |
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| 1313 | |
| Der Ortsteil Wichmannsdorf wird in einer Urkunde erwähnt. | |
| 1325 | |
| Boltenhagen wird als Longa Indago (Langhagen) urkundlich erwähnt. | |
| 1336 | |
| Der Name "Boltenhagen" taucht erstmals in einer Urkunde auf. | |
| Mittelalter bis in die Neuzeit | |
Boltenhagen
ist ein kleines unbedeutendes Bauern- und Fischerdorf. Nach der Überlieferung
soll es jahrhundertelang aus zehn Bauernstellen (sogenannte "Hufe"
- also die zur Lebenshaltung der bäuerlichen Familie ausreichende Ackerfläche)
bestanden haben.Dienstpflichtig waren seine Bewohner dem Gut Wichmannsdorf. Das bedeutete eine zusätzliche Last im ohnehin schon kärglichen Leben. So war die Pacht zu zahlen, Hand- und Spanndienste zu leisten, Getreide abzuliefern.
Selbst für das Recht, im Meer Fischfang zu betreiben, musste ein Fischgeld
gezahlt werden.Bedrückt durch die hohen Abgaben und sicherlich auch nicht von den zahlreichen Kriegen verschont, müssen die Boltenhagener jahrhundertelang um das schlichte Überleben kämpfen. An eine Weiterentwicklung des Dorfes ist - wie vielerorts in Mecklenburg - nicht zu denken. |
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| 1803 | ||
Graf
Bothmer aus Klütz lässt bei Redewisch einen Badekarren an den
Strand ziehen und die Familie nimmt das erste Bad in der Ostsee.Die Geschichte des Ortes als Ostseebad nimmt Ihren (bescheidenen und von den Bewohnern kritisch beäugten) Anfang.
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| um 1810 | |
| In Alt-Boltenhagen zogen die ersten Bauern in den Sommermonaten in Ihre
Ställe oder Scheunen und vermieten ihre Wohnzimmer an Gäste. |
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| 1819 | |
| Der Mecklenburger Landtag beschließt die Aufhebung der Leibeigenschaft - ein wichtiger Schritt zur Aufschwung Mecklenburgs ist getan. | |
| 1830 | ||
Pastor Meyer aus Wismar besucht erstmals das Dörfchen Boltenhagen.
In den folgenden 50 Jahren macht er sich sehr um den Ort verdient.
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| 1832 | |
| In Deutschland wütet die Cholera. Boltenhagen bleibt von der Krankheit
verschont. Etwas makaber, aber wahr: Nie zuvor hatte Boltenhagen so viele Gäste wie in diesem Jahr und der Bekanntheitsgrad des kleinen Küstenortes steigt enorm. |
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| 1834 | |
| In Boltenhagen wird die erste Badeliste geführt. Man zählt an die 200 Besucher. | |
| 1838 | ||
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In Boltenhagen wird das erste Gästehaus namens Hotel "Baltique"
errichtet. Bauherr ist der Tischler Reese. |
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| um 1840 | |
| Am Strand von Boltenhagen stehen ca. zehn Badekarren. |
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| 1841 | ||
| Johann Jakob Wichmann kommt nach Boltenhagen. Boltenhagen bekommt einen eigenen Lehrer. |
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| ab 1845 | ||
| J. J. Wichmann erwirbt das Hotel "Baltique" und
erbaut das Kurhaus bzw. Hotel "Großherzog von Mecklenburg". Neben der Bautätigkeit widmet Wichmann auch dem "Drumherum" seine Aufmerksamkeit. Blumengärten, Labyrinthe und Boulevards luden zum Flanieren und Verweilen ein und wurden bald von vielen Boltenhagener Gastgebern zum Vorbild für das eigene Logierhaus genommen. Nach den Übernachtungsmöglichkeiten bei Bauern der Umgebung oder in einfachen Pensionen bot Boltenhagen nun auch anspruchsvolleren Gästen ein standesgemäßes Quartier.
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| um 1850 | |
| Alle zehn Bauern in Boltenhagen und zwei Hotels bieten Unterkünfte
für Gäste an. Ca. 600 sind es nun jährlich und die Nachfrage steigt. Daher werden auf dem Ödland östlich des Kurhauses sechs neue Büdnereien eingerichtet. Entlang der jetzigen Mittelpromenade erbauen die neuen Eigentümer nun nach und nach weitere Pensionen. |
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| 1855 | ||
![]() Fritz Reuter begleitete er seine Frau zur Kur nach Boltenhagen. Angetan von dem kleinen Badeort kehrt er in den folgenden Jahren immer gerne wieder hierher zurück. Seine Zuneigung drückte er einmal so aus:
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| mehr dazu ... » "Uns Fritzing" | ||
| um 1860 | |
| In Boltenhagen existieren ca. 40 Badekarren. | |
| 1861 | |
| Gründung des 1. Verschönerungsvereins. Fast alle Einwohner und
viele Gäste sind Mitglied. Die heutige Strandpromenade und kleine Ruheplätze entstehen, Bäume und Baumgruppen werden gepflanzt. |
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| 1862 | ![]() |
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| Für Besucher von Boltenhagen stehen ca. 285 Zimmer zur Verfügung. | ||
| 1868 | ||
| Boltenhagen erhält die erste selbständige Gemeindeverwaltung.
Sie nimmt gleichzeitig die Badeverwaltung wahr. Erster Dorfschulze ist Johann Freitag (bis 1905). |
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| 1872 | ||
| Im November bricht eine verheerende Sturmflut über Boltenhagen, Redewisch
und Tarnewitz herein. Besonders die an der Mittelpromenade und heutigen Ostseeallee liegenden Häuser fallen den Fluten zum Opfer. Nach dem ersten Schock machen sich die Boltenhagener - unterstützt durch zahlreiche Spenden aus ganz Deutschland - ans Werk ein schöneres und moderneres Boltenhagen aufzubauen. Zahlreiche Villen im Stil der typischen Bäderarchitektur entstehen. Noch heute erinnert ein Hochwasserstein an der Kapelle (erbaut 1872) an die Katastrophe und zeigt den Wasserstand der Flut an.
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| 1874 | |
| Auch die Flut kann die zunehmende Beliebtheit des Seebades nicht bremsen:
1235 Gäste werden in diesem Jahr gezählt. |
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| um 1880 | ||
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Boltenhagen und das Badeleben im Aufschwung:
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| 1880 | ||
Pastor Meyer besucht Boltenhagen zum 50. Mal. Die Einwohner errichten
ihm zu Ehren einen Gedenkstein.
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| um 1890 | |
| R. Schwarz baut eine Badeanstalt mit ca. 30 Badezellen. 1895 verbringen 1570 Gäste ihren Urlaub in Boltenhagen. |
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| um 1900 | ![]() |
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| Auch in Tarnewitz wird jetzt vermietet. Weitere Areale an der Strandpromenade und im Küstenwald werden zur Bebauung freigegeben. Viele der noch heute dort zu bewundernden Villen entstehen. Die Straße von Klütz nach Boltenhagen wird für den Verkehr freigegeben. |
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| 1905 | ||
| Die erste Eisenbahn fährt von Grevesmühlen nach Klütz. Boltenhagen ist nun noch leichter zu erreichen. | ||
| 1911 | ||
Die 300 Meter lange Seebrücke wird erbaut. Endlich können die
Badegäste trockenen Fußes und ohne lästiges Umsteigen von
Dampfern auf kleine Fischerboote das Ufer erreichen.
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| 1919 | |
| In den schweren Zeiten nach dem ersten Weltkrieg wird bis 1922 das "Reutergeld", ein Notgeld nur gültig für Boltenhagen herausgegeben. | |
| ab 1920 | |
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Immer mehr Geschäftsleute zieht mit ihren Verkaufsstellen
an die Mittelpromenade ins Zentrum des |
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| 1925 | ![]() |
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In Tarnewitz wird eine Jugendherberge errichtet und bringt so auch für
diesen Ortsteil mehr und mehr Gäste. |
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| 1926 | ||
| Die Lesehalle wird erbaut. Sie ist zuerst Sitz der Badeverwaltung und
später dann der Bäderbibliothek. |
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| 5. Juli 1929 | |
| Boltenhagen erhält den Titel "Ostseebad". Zwischen 5000 und 6000 Gästen verbringen jetzt jährlich bei ca. 70 Vermietern hier ihren Urlaub. |
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| um 1930 | |
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| 1935 | |
| Die Bauarbeiten für die Erprobungsstelle Tarnewitz beginnen. Erprobt
wurden vor allem Flugzeug- und Raketenbewaffnung. Noch heute erheben sich
die einstige Ziele, riesige Betonklötze, aus der See. Verbunden mit der Entstehung der Erprobungsstelle war eine rege Bautätigkeit in Boltenhagen. Schließlich mußte eine Vielzahl von Wehrmachtsangehörigen und zivilen Angestellten untergebracht werden. So entstanden in den Jahren 1937 bis 1944 die Häuser in der heutigen Rudolf-Breitscheid-Straße, August-Bebel-Straße und am Robert Blum Platz. Viele dieser Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. |
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| 1939 | |
| Jährlich ca. 9000 Urlaubsgäste besuchen Boltenhagen. | |
| 1941 | |
| Zerstörung der Brücke durch Eismassen. | |
| 1943 - 1945 | |
| Auch das Badeleben in Boltenhagen wird natürlich nicht von den Auswirkungen
des Krieges verschont. Zwar kommen noch bis 1944 Urlauber hierher. Aber in zahlreichen ehemaligen Gästebetten finden jetzt aus Hamburg, Rostock und Berlin evakuierte Familien Zuflucht. Später kommen noch Flüchtlinge aus den Ostgebieten hinzu. Gegen Ende des Krieges kommt der Fremdenverkehr schließlich völlig zum Erliegen. |
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| 1946 | |
| Mit 1235 Gästen beginnt langsam wieder das Badeleben. | |
| 1947/48 | |
| Eröffnung des Blindenkurheimes Boltenhagen. Im Haus "Augusta" entsteht das erste FDGB-Ferienheim an der Ostseeküste der späteren DDR. Das evangelische Kinderkurheim wird eröffnet. |
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| 1949 | |
| Eröffnung der ersten HO-Verkaufsstelle im Kreis Grevesmühlen. Und im Kindergarten gibt es zweimal pro Woche warmes Essen. Das Leben in Boltenhagen normalisiert sich wieder. | |
| 1952 | |
| In Tarnewitz wird das Kinderkurdorf eröffnet. Die Besucherzahl ist wieder auf ca. 8000 im Jahr angestiegen. |
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| 1953 | |
| Während der "Aktion Rose" werden - wie vielerorts - einige Hotels und Pensionen enteignet. | |
| 1954 | |
| Grundsteinlegung für ein neues Schulgebäude. Am 1. September 1956 öffnen sich seine Türen erstmals den Schülern Boltenhagens. Mit seinen modern eingerichteten Klassen- und Fachräumen, mit Turnhalle und Aula genügt der Neubau endlich den gewachsenen Ansprüchen. |
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| 1957 - 60 | ![]() |
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| Bau des "Fritz-Reuter-Heimes", das viele Jahre lang Feriendomizil
für FDGB-Urlauber war. |
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| 1960 | ||
| Boltenhagen kann auf 13522 Urlauber verweisen. | ||
| ab 1961 | |
| Im Zuge der Grenzsicherung der DDR Schiffsausflüge und das Verleihen
von Ruderbooten gänzlich verboten. Grenzsoldaten bewachten nun den
Strand (im Sommer etwas dezenter von den Dünen aus) und nachts erleuchteten Such-Scheinwerfer die Ostsee. |
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| 1963 | |
| Das FDGB-Urlauberdorf wird fertiggestellt. Für 30 Mark kann man in den 60er Jahren hier zwei Wochen lang in einem der 36 Ferienhäuschen Urlaub machen. | |
| 1969 / 70 | |
| Erstmals werden durch den FDGB ganzjährig meist dreiwöchige
Kuren angeboten. Täglich sind nun bis zu 1000 Kurgäste im Ort. Die Hauptstraße Boltenhagens erhält einen Asphalt-Belag. |
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| 1971 | |
| Die HO-Kaufhalle wird eröffnet. Heute befindet sich an diesem Standort die Goethehain-Passage. | |
| 8. Juli 1976 | |
| Boltenhagen wird "Staatlich anerkannter Erholungsort". | |
| 1978 | |
| Im Hotel "John Brinckman" nehmen die ersten Gäste
Quartier. Jährlich besuchen ca. 60000 Urlaubsgäste Boltenhagen. |
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| Mitte der 80er Jahre | |
| Die Nachfrage nach Ostseeurlaub ist riesig. Jährlich besuchen ca. 80000 Urlaubsgäste Boltenhagen, zu denen sich noch ca. 350000 Tagesgäste gesellen. In der Hauptsaison ist der Strand meist hoffnungslos überfüllt. Vor den wenigen Gaststätten und Einkaufsstellen bilden sich lange Warteschlangen. Geduld wird eine Haupttugend für den Urlaub in Boltenhagen. |
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| seit 1990 | |
| Nach der Wende entstehen viele tausend Gästebetten in Hotels, Pensionen
und Ferienhäusern sowie zahlreiche Restaurants und Cafès. Die
historische Bäderarchitektur wird liebevoll restauriert. Bei allen Baumassnahmen wird möglichst behutsam vorgegangen, um den ursprünglichen Charakter des Ortes zu erhalten, so dürfen zum Beispiel die Ferienanlagen und Hotels die Baumwipfel nicht überragen. |
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| 1990 | |
| Im August zerstört ein Sommersturm fast alle am Strand befindlichen Strandkörbe. | |
| 1992 | ![]() |
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| Die neue, 290 m lange Seebrücke wird ihrer Bestimmung übergeben. Boltenhagen wird zum ersten Mal (und seit dem jedes Jahr) mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnet, dem Symbol für hohe Wasserqualität und einen hohen Standard bei Sicherheit und Ordnung. |
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| 1995 | |
| Abriss des "Fritz-Reuter-Heimes" und der Bau des Seehotels beginnt. | |
| 1996 | |
| Eröffnung der Strandklinik. | |
| 20. März 1998 | |
| Boltenhagen erhält den Titel "Staatlich anerkanntes Seeheilbad". | |
| 1998 | |
| Die ersten Kurpatienten beleben die neu erbaute Sanitas-Klinik. | |
| 2000 | |
| Das neue Kurhaus wird seiner Bestimmung übergeben. | |
| 2001 | |
| Boltenhagen kann zum ersten Mal über eine Million Übernachtungen verzeichnen. | |
| 2002 | ![]() |
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| Die neue Konzertmuschel und die Trinkkurhalle werden eingeweiht. | ||
| 2003 | ||
| Boltenhagen begeht feierlich seine 200. Badesaison. | ||
| 2008 |
| Auf der Halbinsel Tarnewitz wird der Yacht- und Fischereihafen eröffnet und die ersten Gäste beziehen im "Iberotel" und im "Dorfhotel" des Ferienressorts "Weiße Wiek" Quartier. | |
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